Magenspiegelung
(Gastroskopie, Ösophago-Gastro-Duodenoskopie, ÖGD).

Bei der Magenspiegelung handelt es sich um eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Sie ermöglicht es uns in vielen Fällen, die Ursache Ihrer Beschwerden festzustellen und behandlungsbedürftige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Die Magenspiegelung ist ein sehr sicheres Routineverfahren. In unserer Praxis wird sie täglich in großer Zahl durchgeführt.

Ablauf

Einige Tage vor der Magenspiegelung erhalten Sie ein Informationsblatt sowie einen Aufklärungsbogen. Beides lesen Sie sich bitte genau durch und beantworten die Fragen. Am Untersuchungstag findet in unserer Praxis ein ärztliches Aufnahme- und Aufklärungsgespräch statt. In diesem Gespräch erfragen wir zunächst Ihre Symptome und Ihre Krankengeschichte. Es werden Ihnen dann der genaue Ablauf und mögliche Risiken der Untersuchung erklärt. Nach Besprechung ausstehender Fragen wird der Aufklärungsbogen gemeinsam unterschrieben.

Dann kann die Magenspiegelung durchgeführt werden.

Haben Sie eine Spritze erhalten, können Sie im Anschluss in unserem Aufwachraum ausschlafen. Sobald Sie wieder wach sind, werden Sie von uns in den Wartebereich begleitet. Gern servieren wir Ihnen ein Getränk.

Ihr Ergebnis und Empfehlungen erhalten Sie in einem abschließenden ärztlichen Gespräch.

Welche Vorbereitungen sind nötig?

Sie dürfen bis 8 Stunden vor der Magenspiegelung essen, bis 6 Stunden vorher trinken und bis 3 Stunden vorher zwei kleine Schlucke Wasser trinken. Am Morgen des Untersuchungstages nehmen Sie bitte keine Tabletten ein.

Wie wird die Spiegelung durchgeführt?

Mit dem Gastroskop, einem ungefähr ein Zentimeter dicken, schlauchförmigen, biegsamen Instrument mit einer Kamera an der Spitze, können Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit Vergrößerung von innen betrachtet werden. Hierzu wird Luft eingebracht. Während der Untersuchung werden Proben entnommen. Dies ist völlig schmerzfrei.

 

Vor der Untersuchung wird Ihr Rachen mit einem Spray betäubt, um den Würgereiz zu vermindern und das Einführen des Gastroskops zu erleichtern. Damit kann die Untersuchung auch ohne eine Beruhigungsspritze gut toleriert werden. Auf Wunsch geben wir Ihnen gern zusätzlich eine leichte Schlafspritze, deren Wirkung einige Minuten anhält, sodass Sie die Untersuchung nicht bewusst miterleben. Die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist für die Patienten wenig belastend.

Worauf sollte nach der Untersuchung geachtet werden?

Falls Sie nur eine Rachenbetäubung erhalten haben, dürfen Sie nach Abklingen der Betäubung (ca. 30 Minuten) essen oder trinken.

Wenn Sie eine Beruhigungsspritze erhalten haben, können Sie essen und trinken, sobald Sie wieder wach sind und die Rachenbetäubung nachgelassen hat. Sie müssen von einer erwachsenen Person nach Hause begleitet werden. Alternativ bestellen wir Ihnen gern ein Taxi. Frühestens am nächsten Tag dürfen Sie wieder arbeiten oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Treten Schmerzen oder andere Befindlichkeitsstörungen (z. B. Schwindel, Übelkeit, Bluterbrechen) auf, informieren Sie bitte umgehend unsere Praxis oder gehen Sie sofort und unverzüglich mit dem Befundbericht, den Sie nach der Untersuchung mitgenommen haben, in die Rettungsstelle des nächsten Krankenhauses.

Alle Informationen finden Sie als Download unter dem Punkt „Patienteninformation vor einer Magenspiegelung“ und auf dem Aufklärungsbogen.

Gastroenterologie am Gendarmenmarkt

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Dr. med. Julia Breitkreutz
Praxis für Innere Medizin und Gastroenterologie

Taubenstraße 20
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